Dipping Powder zuhause selber machen – Anleitung & Tipps

Dipping Nails lassen sich auch zuhause selbst machen. Gerade beim Einstieg ist es jedoch wichtig, nicht nur auf Farbe und Design zu achten, sondern zuerst den grundlegenden Arbeitsablauf sicher zu beherrschen.

Entscheidend sind eine sorgfältige Vorbereitung, ein kontrollierter Produktauftrag und eine Materialverteilung, die zur eigenen Nagellänge und Nagelform passt.

Was braucht man für Dipping Nails zuhause?

Für den Einstieg benötigt man nicht möglichst viele Produkte. Wichtiger ist, dass die Produkte des verwendeten Systems vollständig vorhanden sind und entsprechend der jeweiligen Anleitung angewendet werden.

Bevor Glitzer, Flakes oder aufwendige NailArt dazukommen, lohnt es sich, zunächst den grundlegenden Dipping-Ablauf zu üben.

→ Dipping Powder Anleitung Schritt für Schritt

Warum ist die Naturnagelvorbereitung wichtig?

Vor dem Dipping sollte die Nagelplatte sauber vorbereitet werden. Rückstände von Nagelhaut, Staub, Öl oder Feuchtigkeit auf der Nagelplatte können die Haftung beeinträchtigen.

Dabei sollte der Naturnagel nicht unnötig stark befeilt oder ausgedünnt werden.

→ Naturnagelvorbereitung beim Dipping Powder

Wie dick sollte Dipping Powder aufgetragen werden?

Mehr Material bedeutet nicht automatisch mehr Stabilität. Gleichzeitig sollte die Modellage an belasteten Stellen nicht zu dünn gearbeitet werden.

Wichtig ist deshalb eine kontrollierte Materialverteilung, die zu Nagellänge, Nagelform und Belastung passt.

Auch die Base sollte kontrolliert aufgetragen werden. Wird sehr viel Base auf einmal verwendet, kann entsprechend viel Powder daran haften und die Modellage unnötig dick werden.

→ Dipping Powder dünn auftragen – worauf achten?

Klassisches oder Fast Dry Dipping Powder für zuhause?

Bei NailDip gibt es klassisches Dipping Powder und Fast Dry Dipping Powder. Welches System besser zum eigenen Arbeiten passt, ist individuell.

Fast Dry Dipping Powder ist für einen schnelleren Arbeitsablauf innerhalb des dafür vorgesehenen NailDip-Systems ausgelegt. Das klassische System ist eine weitere Möglichkeit für das Arbeiten mit Dipping Powder.

→ Fast Dry oder klassisches Dipping Powder – was ist der Unterschied?

Wann wird Aktivator verwendet?

Aktivator wird grundsätzlich nicht zwischen den einzelnen Powder-Schichten aufgetragen.

Beim klassischen NailDip-System wird der Aktivator nach der letzten Powder-Schicht verwendet.

Auch bei Fast Dry empfiehlt NailDip den Aktivator nach der letzten Powder-Schicht. Anschließend lässt man ihn einwirken beziehungsweise die Modellage aushärten, bevor gefeilt wird.

Der weitere Ablauf hängt vom verwendeten Topcoat ab: Bei einem UV/LED-Topcoat wird nach dem Feilen kein zweites Mal Aktivator verwendet. Bei der Velair 2in1 Base & Topcoat wird nach dem Feilen ein zweites Mal Aktivator aufgetragen und anschließend mit der Velair 2in1 versiegelt.

→ Aktivator beim Dipping Powder richtig anwenden

Warum ist Hautkontakt mit den Liquids zu vermeiden?

Base, Aktivator und andere Liquids sollten entsprechend ihrer Anwendung verwendet werden und nicht unnötig mit der Haut in Kontakt kommen.

Besonders beim Base-Auftrag sollte kontrolliert gearbeitet werden, damit das Produkt nicht in die Nagelhaut oder auf die umliegende Haut läuft.

Die ersten Dipping Nails müssen nicht perfekt sein

Base-Auftrag, Materialmenge, Feiltechnik und Nagelform lassen sich mit Übung zunehmend kontrollierter arbeiten.

Statt bei jedem Problem sofort das Produkt oder System zu wechseln, ist es sinnvoll, zunächst den eigenen Arbeitsablauf Schritt für Schritt zu überprüfen.

→ Warum halten Nägel trotz guter Produkte nicht?

Fazit

Dipping Powder lässt sich auch zuhause anwenden. Für ein sauberes Ergebnis sind nicht möglichst viele Produkte oder komplizierte Techniken entscheidend.

Eine sorgfältige Naturnagelvorbereitung, ein kontrollierter Produktauftrag, die richtige Reihenfolge und eine zur Nagelform passende Materialverteilung bilden die Grundlage.

→ Zur NailDip Dipping Powder Anleitung

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