Was ist Dip Flu? Symptome & mögliche Ursachen
Share
Der Begriff „Dip Flu“ wird in der Dipping-Powder-Community verwendet, wenn während oder nach dem Arbeiten mit Dipping Liquids Beschwerden auftreten, die teilweise an eine Erkältung erinnern.
Dazu werden beispielsweise Niesen, eine laufende oder verstopfte Nase, gereizte oder tränende Augen, Hustenreiz oder Kopfschmerzen beschrieben.
Wichtig: „Dip Flu“ ist keine medizinische Diagnose. Der Begriff beschreibt lediglich Beschwerden, die von Anwenderinnen im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Dipping-Produkten berichtet werden.
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung.
Welche Beschwerden werden als „Dip Flu“ beschrieben?
Berichtet werden unter anderem:
- Niesen
- laufende oder verstopfte Nase
- tränende oder gereizte Augen
- Hustenreiz
- Kopfschmerzen
- Beschwerden im Bereich der Atemwege
- allgemeines Unwohlsein während oder nach der Anwendung
Welche Beschwerden auftreten und wodurch sie tatsächlich verursacht werden, kann individuell unterschiedlich sein.
Ist Dip Flu eine Allergie?
„Dip Flu“ sollte nicht automatisch mit einer Allergie gleichgesetzt werden.
Ähnliche Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben. Ob im Einzelfall beispielsweise eine Reizung, eine allergische Reaktion oder eine andere Ursache vorliegt, lässt sich anhand der Beschwerden allein nicht sicher feststellen.
Bei wiederkehrenden oder anhaltenden Beschwerden sollte die Ursache medizinisch abgeklärt werden.
→ Reizung, Sensibilisierung oder Allergie – wo liegt der Unterschied?
Warum können Beschwerden beim Arbeiten mit Dipping Liquids auftreten?
Dipping Liquids unterscheiden sich je nach Produkt und Rezeptur in ihrer Zusammensetzung und ihren Verarbeitungseigenschaften.
Beim Arbeiten mit bestimmten Liquids können flüchtige Bestandteile beziehungsweise Dämpfe oder Gerüche wahrgenommen werden. Ob diese im konkreten Fall für auftretende Beschwerden verantwortlich sind, lässt sich jedoch nicht pauschal feststellen.
Deshalb sollte aus dem Auftreten bestimmter Beschwerden nicht selbstständig auf eine bestimmte Ursache geschlossen werden.
Welche Rolle spielt der Geruch?
Wie intensiv ein Dipping Liquid riecht, kann je nach Rezeptur und persönlicher Wahrnehmung unterschiedlich sein.
Ein weniger intensiv wahrgenommener Geruch bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Produkt keine Reizungen oder andere gesundheitliche Beschwerden verursachen kann.
Umgekehrt bedeutet ein deutlich wahrnehmbarer Geruch nicht automatisch, dass eine allergische Reaktion vorliegt.
→ Was bedeutet geruchsreduzierte Dipping Base?
Worauf sollte man beim Arbeiten mit Dipping Liquids achten?
- für ausreichende Belüftung sorgen
- Produkte nach der Verwendung wieder verschließen
- nicht direkt an geöffneten Liquids riechen
- Gesicht nicht unmittelbar über geöffneten Flaschen halten
- Haut- und Augenkontakt vermeiden
- Anwendungs- und Sicherheitshinweise des jeweiligen Produkts beachten
- bei auftretenden Beschwerden die Anwendung beenden
Mehr über die unterschiedlichen Produkte innerhalb eines Dipping-Systems findest du hier:
→ Dipping Powder Liquids erklärt
Wann sollte medizinischer Rat eingeholt werden?
Wiederkehrende oder anhaltende Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden.
Bei Atemnot, deutlichen Atembeschwerden, ausgeprägten Schwellungen oder anderen starken Reaktionen sollte unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Nur medizinisches Fachpersonal kann beurteilen, welche Ursache tatsächlich hinter den Beschwerden steckt.
Fazit
„Dip Flu“ ist keine medizinische Diagnose. Der Begriff wird in der Dipping-Community für verschiedene Beschwerden verwendet, die während oder nach dem Arbeiten mit Dipping-Produkten wahrgenommen werden.
Die Ursache lässt sich nicht pauschal bestimmen und „Dip Flu“ sollte nicht automatisch mit einer Allergie gleichgesetzt werden.
Eine gute Belüftung, die Beachtung der Produkthinweise und das Vermeiden unnötiger Exposition gehören zu einem sorgfältigen Umgang mit Dipping Liquids. Wiederkehrende, anhaltende oder stärkere Beschwerden sollten medizinisch abgeklärt werden.