Apex bei Himmelfahrtsnägeln richtig aufbauen
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Himmelfahrtsnägel wachsen an der freien Nagelspitze nach oben. Dabei können die Seitenlinien höher liegen als die Mitte des Nagels, wodurch in der Seitenansicht eine natürliche Vertiefung entstehen kann.
Diese besondere Nagelform sollte beim Aufbau berücksichtigt werden. Wird die Vertiefung nicht gezielt ausgeglichen, kann die Modellage in der Seitenansicht unruhig wirken oder an anderen Stellen unnötig dick werden.
Warum die natürliche Mulde beim Aufbau berücksichtigt wird
Bei einem Himmelfahrtsnagel ist es nicht sinnvoll, lediglich mehrere gleichmäßige Schichten über den gesamten Nagel aufzutragen. Dadurch wird überall Material ergänzt, die vorhandene Vertiefung aber nicht gezielt ausgeglichen.
Das Material sollte deshalb kontrolliert dort ergänzt werden, wo es für den Ausgleich der natürlichen Nagelform benötigt wird.
Ziel ist ein harmonischer Aufbau, ohne die Seitenbereiche oder die nach oben wachsende Nagelspitze unnötig zu verdicken.
Apex bei Himmelfahrtsnägeln gezielt aufbauen
Beim Aufbau wird zunächst berücksichtigt, wo die natürliche Vertiefung liegt und welche Bereiche ausgeglichen werden müssen.
Anschließend wird die Materialverteilung Schritt für Schritt an die Nagelform angepasst. Der Apex als höchster Punkt wird dabei harmonisch in den gesamten Aufbau integriert.
Die Übergänge sollten weich verlaufen. Der Apex sollte nicht wie ein einzelner aufgesetzter Materialhügel erscheinen.
→ Was ist ein Apex beim Dipping Powder?
Häufiger Fehler: den gesamten Nagel gleich dick arbeiten
Wird versucht, die natürliche Vertiefung ausschließlich mit mehreren vollständigen Schichten auszugleichen, nimmt die Materialstärke auch dort zu, wo zusätzliches Material möglicherweise gar nicht benötigt wird.
Die Modellage kann dadurch unnötig dick wirken.
Wichtiger ist eine kontrollierte Materialverteilung: Material wird gezielt dort ergänzt, wo die natürliche Form ausgeglichen und der Aufbau stabilisiert werden soll.
Naturnagelform und Seitenlinien kontrollieren
Vor dem Aufbau sollte die natürliche Nagelform aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden. Dadurch lässt sich besser erkennen, wo sich die Vertiefung befindet und wie stark die freie Nagelspitze nach oben wächst.
Auch die Seitenlinien sollten beim Aufbau und beim anschließenden Feilen berücksichtigt werden. Sie sollten weder unnötig dick aufgebaut noch zu stark ausgedünnt werden.
Aufbau nach dem Feilen erneut kontrollieren
Nach dem Feilen sollte die Modellage noch einmal von der Seite, von oben und von vorne betrachtet werden.
Dabei wird kontrolliert, ob die natürliche Vertiefung ausgeglichen wurde, die Materialverteilung harmonisch verläuft und die Seitenlinien erhalten geblieben sind.
Fazit
Bei Himmelfahrtsnägeln geht es nicht darum, möglichst viel Material aufzutragen. Entscheidend ist, die besondere natürliche Nagelform beim Aufbau zu berücksichtigen.
Die Vertiefung wird gezielt ausgeglichen und der Apex anschließend harmonisch in die gesamte Materialverteilung integriert.